Sonntag, 30. November 2014

L'axelle

Ich habe ja schon mehrfach  über Anti-Transpirants geschrieben und dass ich immer noch auf der Suche nach dem perfekten Deo bin. Schön wäre natürlich ohne Aluminium, das ist aber leider nicht so einfach. Anfangs war ich ja von T'eo von Lush sehr angetan, habe dann aber leider nach einigen Wochen einen starke Überempfindlichkeit entwickelt und starken Juckreiz bekommen. Daher bin ich wieder zurückgegangen auf Garnier Ultra dry.
Als ich dann vor einigen Wochen von L'axelle eine Anfrage erhielt, habe ich daher nicht lange überlegt und zugesagt, 2 Produkte aus dem Sortiment zu testen.
Natürlich entschied ich mich für das Anti-Transpirant. Als zweites für das erfrischende Minzduschgel.


In letzter Zeit, vermutlich durch meinen Unfall, spielt mein Körper etwas verrückt. Unter den Achseln schwitze ich meines Erachtens normal wie immer. Ich mache jetzt seit knapp 4 Wochen auch wieder Sport und da ist alles wie vorher. Allerdings schwitze ich 0 in der Sauna. Ich laufe lediglich krebsrot an und habe das Gefühl mir fackeln die Knie ab, da diese zumindest gefühlt, heißer werden, als der Rest meines Körpers. Mein Körper bleibt aber komplett trocken. Früher war das anders, da konnte ich ordentlich schwitzen in der Sauna. Ich hoffe, dass gibt sich wieder. Denn Schwitzen ist eine wichtige Kühlfunktion für den Körper.
Auf der Homepage von L'axelle stehen hierzu ein paar interessante Facts:
"Schweiß – was ist das?
Schweiß enthält neben Wasser (99%) und Salz über 250 verschiedene Substanzen (Natriumchlorid, Aminosäuren, Zucker, Milchsäure, Harnstoff etc.), die zum Teil nur in Spuren vorkommen und über deren Wirkungsweise erst wenig bekannt ist.
Ein verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass unser Schweiß stinkt. Denn: frisch gebildeter Schweiß ist geruchlos. Der typische muffelige Schweißgeruch entsteht erst, wenn bestimmte Hautbakterien den abgesonderten Schweiß abbauen. 
Schwitzen kühlt und schützt unseren Organismus
„Unappetitlich“, „unhygienisch“ und „ungepflegt“ – das sind Assoziationen der meisten Menschen, die mit dem Wort Schweiß verbunden werden. Dabei ist der Schweiß keineswegs nur ein lästiges Übel, das uns hässliche Schweißflecken und unangenehmen Körpergeruch beschert. Warum schwitzen wir dann überhaupt? Das Schwitzen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Organismus: unser Schweiß transportiert u. a. Giftstoffe und Stoffwechselschlacken aus unserem Körper und reguliert dabei unsere Körpertemperatur.
Das Schwitzen ist sozusagen die Klimaanlage unseres Körpers. Jeden Tag verdunstet auf unserer Haut mindestens ein halber Liter Schweiß, damit wir innerlich nicht verkochen. Körperliche Anstrengung oder Hitze steigern unsere Schweißbildung extrem: Ein Sportler von 70 Kilogramm Körpergewicht kann zum Beispiel bis zu 1,8 Liter Schweiß pro Stunde abgeben. An einem Acht-Stunden-Arbeitstag und unter heißen Arbeitsbedingungen gehen sechs Liter Schweiß und mehr verloren.
Die Schweißproduktion lässt sich nicht willentlich steuern oder verhindern. Unser Körper kann sich lediglich durch Akklimatisierung an bestimmte Temperaturen gewöhnen. Allerdings können wir selbst durch die Auswahl der Kleidung, die Regulierung der Raumtemperatur (z.B. durch die Klimaanlage), unser Trink- und Essverhalten und andere Maßnahmen bessere Wohlfühl-Bedingungen für den Körper schaffen.
Schweißgeruch
Unser Schweiß kann aber noch mehr. Neben anderen Faktoren ist der Geruch bzw. der Schweißgeruch des Menschen für Sympathie oder Antipathie verantwortlich: „Ich kann dich gut riechen“ oder „Er stinkt mir“ – so drücken wir unsere Zu- oder Abneigung gegenüber unseren Mitmenschen aus. Mehrere Untersuchungen haben sogar gezeigt, dass bestimmte Stoffe im Schweiß offensichtlich eine wichtige Rolle bei der Partnerwahl spielen. 
2 bis 3 Millionen Schweißdrüsen
Wir haben zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen am ganzen Körper, die allerdings ungleichmäßig verteilt sind: Im Handteller, auf der Fußsohle und in der Achselhöhle werden ungefähr 400 Schweißdrüsen auf jedem Quadratzentimeter Haut gezählt. Im Nacken und Rücken sind es im Vergleich dazu nur noch ca. 55 Schweißdrüsen auf der gleichen Fläche.

Der Mensch hat apokrine und ekkrine Schweißdrüsen
Die apokrinen Schweißdrüsen, auch Duftdrüsen genannt, sitzen vor allem in Achselhöhlen, um die Brustwarzen und im Genitalbereich. Der Körper bildet apokrine Schweißdrüsen erst in der Pubertät an den Haarwurzeln aus. Aus diesem Grund ist das Thema Schwitzen in der Pubertät besonders aktuell. Diese Duftdrüsen werden vor allem bei emotionsbedingten Belastungen (Wut, Angst, Stress, sexueller Lust) aktiviert und dienen weniger der Hitzeabfuhr.
Die ekkrinen Schweißdrüsen befinden sich zwischen dem Haut- und dem Unterhautgewebe und sind für den Großteil der Schweißmenge verantwortlich. Der ekkrine Schweiß wird vor allem bei körperlicher Anstrengung produziert und ist sowohl farblos als auch geruchsneutral." (Quelle: L'axelle Homepage]

Das L'axelle Antitranspirant
Das L'axelle Antitranspirant enthält Aluminiumchlorid in einer höheren Dosis als normale Antitranspirants. Nun ist natürlich die erste Frage, ob das so gut ist, da Aluminiumchlorid ja ganz schön im Verruf ist. Dadurch soll das Antitranspirant aber wesentlich wirkungsvoller gegen Schweiß sein, als herkömmliche Antitranspirants. Es soll die Schweißwirkung für bis zu 48 Stunden deutlich verringern. Dabei ist es hautschonend, da es ohne Alkohol, ohne Parfüm, ohne Farb- und Konservierungsstoffe sowie silikon- und parabenfrei ist.


Das Antitranspirant ist in einer handlichen 100 ml Flasche mit Zerstäuber. Dies finde ich super, da so keine Treibhausgase verwendet werden müssen.
Ich habe es nun seit einigen Wochen ausgiebig getestet, auch beim Sport. Wie man vielleicht oben an dem "soll" schon erkennen kann, hat mich die Wirkung nicht überzeugt. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich weniger schwitze. Meine Achseln sind genauso trocken oder feucht wie immer. Wenn ich stärker schwitze, zum Beispiel beim Sport, fange ich zudem an ziemlich stark und unangenehm zu riechen. Das Antitranspirant hat für mich daher versagt und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt einfach nicht für mich. Immerhin kosten 100ml 4,99 Euro. Ich werde daher auch weiterhin dem Garnier Ultra Dry treu bleiben.


L'axelle Minz-Duschgel Frische-Kick
Auch das Minz-Duschgel ist ohne Farbstoffe, was ich sehr gut finde. Denn ganz ehrlich, die Farbe ist mir doch egal beim Duschen. Wichtiger ist mir die Hautverträglichkeit und der Duft. Bei diesem Duschgel werden beim Duschen erfrischende Minzextrakte frei gesetzt.


Das Duschgel finde ich wirklich klasse. Es lässt sich leicht verteilen und hat einen wunderbaren erfrischenden Charakter. Ich habe es in meine Sporttasche getan und nehme es immer nach dem Sport. Es erfrischt mich super und riecht einfach toll nach Minze. Zudem verträgt meine Haut es sehr gut.
Auch das Duschgel kostet 4,99 Euro, enthält aber 200ml.

Die Produkte wurden mir kostenlos von L'axelle zur Verfügung gestellt.

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