Dienstag, 30. Juli 2013

Sinnesreise mit Danone


Letzte Woche war ich in der wunderbaren Hansestadt Hamburg unterwegs. Es war ein wunderbarer warmer und sonniger Tag und ich hatte nach dem Bloggerevent noch 1 Stunde Zeit bis mein Zug fuhr und konnte mich an die Binnenalster setzen.
Es war ein rundrum gelungener Tag für mich. Mir kommt die Arbeitswoche immer kürzer vor, wenn ich einen Tag auf Dienstreise oder auf ein Bloggerevent fahre.

Nun aber zu dem eigentlichen Event. Um 10 Uhr ging es am Dienstag im 23. Stockwerk unweit des Hamburger Hauptbahnhofes los. Die Aussicht war gigantisch. Ein blauer Himmel, man konnte sehr weit schauen. Alleine dafür hatte sich das frühe Aufstehen (5 Uhr, da mein Zug um 7 Uhr ab Berlin Hauptbahnhof fuhr) gelohnt.




Als erstes gab es einen Fachvortrag von Herrn Professor Hanns Hatt. Inhaber des Lehrstuhls für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum. Alleine dieser Vortrag war für mich ein Highlight. Er war sehr informativ und ich habe sehr viel über das Riechen erfahren und das es so etwas wie schmecken eigentlich gar nicht gibt. Unsere Zunge hat nur 4 Geschmacksknospen: süß, salzig, sauer und bitter. Der ganze Rest funktioniert über die Rezeptoren in unserer Nase. Deswegen schmeckt das Essen auch fad, wenn wir erkältet sind oder mit Allergien zu kämpfen haben. In unserer Nase sind Millionen von Rezeptoren für Gerüche zuständig. Für jeden Geruch gibt es genau einen Rezeptor welcher Tausendfach in der Nase vorkommt.
Besonders interessant fand ich auch, dass wir Gerüche bewerten. Es ist nicht genetisch bestimmt, wie wir Gerüche finden. Dies hängt mit Erinnerungen und Ereignissen zusammen sowie mit unserer Gesellschaft. Im Laufe unseres Lebens, lernen wir Gerüche zu bewerten. Dies beginnt schon im Mutterleib in der 23. Schwangerschaftswoche.
Ich persönlich bin ein ganz schönes Sensibelchen, wenn es um meine Nase geht. Ich nehme sehr sehr viele Gerüche war und auch Zutaten in Essen, die andere oft nicht "riechen". Trotzdem werde ich zukünftig vermehrt auf meine Nase setzen und mich durch die Welt riechen. Denn wer regelmäßig riecht betreibt sehr effektives Gehirnjogging. Bis zu 80 Prozent des Gehirns werden dafür benötigt. Da wir den Duft stets mit Erinnerungen, Form, Farbe und Haptik verbinden und dafür verschiedene Bereiche im Gehirn beansprucht werden. Wer braucht noch Sudoku, wenn man sich auch einfach durchs Leben riechen kann?

 Nach dem Vortrag durften wir das soeben gelernte gleich anwenden. Wir bekamen Joghurts und durften nicht hinschauen. Wir durften nur riechen und schmecken, welche Sort wir vor uns haben.
Außerdem wurde bei den Acrivia Joghurts eine Sache verändert und wir sollten Probe essen und schauen, ob wir es merken und benennen können. Es war sehr interessant.
Danach gab es ein kleines Get together mit einem Mittags-Snack. Hierbei konnten wir mit Danone Mitarbeitern und den anderen Bloggerinnen in Kontakt treten. Dies hat mir sehr gut gefallen. Da es doch mein allererstes Bloggerevent war und ich so das erste Mal andere Bloggerinnen kennenlernen konnte.
Als Bonbon bekam am Ende jeder eine kleine Kühltasche mit Activia Produkten mit nach Hause. Ich habe bereits im Zug angefangen, die Joghurts mit dem beigelegten Activia Löffel zu vertilgen :-).
Ein rundherum tolles Event für mich. Ich hoffe, künftig noch häufiger Gelegenheit zu haben, an so etwas teilzunehmen. Vielen Dank an Danone!

1 Kommentar:

  1. Jetzt musste ich gerade grinsen, als ich deine Idee las, statt Gehirnjogging oder Sudoku lieber ein Riechtraining zu machen, sich durchs Leben zu schnuppern... stellte mir gerade eine Straßenbahn zur Hauptverkehrszeit im Sommer vor - da kommen die Rezeptoren aber in Schwung! ;-)
    LG
    SvL

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